Überall wird davon gesprochen, jeder bemüht sich darum und hätte sie gerne: eine gesunde Work-Life-Balance. Aber was ist das eigentlich genau und vor allem, wie erreicht man dieses Gleichgewicht?

Bei Work-Life-Balance geht es um ein Gleichgewicht zwischen unserer Arbeit und unserem Privatleben. Stellt sich nun noch die Frage, wie man  Arbeit und Freizeit in eine ausgewogene Balance bringt?

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen. Die Begriffsbildung Work-Life-Balance stammt aus dem Englischen: Arbeit (work), Leben (life), Gleichgewicht (balance).
Quelle: Wikipedia

Immer längere Arbeitszeiten, immer weniger Freizeit

Wer die Anteile Beruf, Familie und eigene Freizeit in seinem Leben als ausgeglichen wahrnimmt, fühlt sich meist auch motiviert und glücklich. Um zufrieden und entspannt zu sein, müssen wir uns also um eine ausgewogene Work-Life-Balance bemühen. Bei einem durchschnittlichen Arbeitstag von mindestens acht Stunden, ist das aber gar nicht so einfach. Erst recht nicht, wenn man nach Feierabend wieder zum Smartphone greift, E-Mails abruft und  die Termine für den nächsten Tag verifiziert.

Tipps für eine ausgewogene Work-Life-Balance

Planen Sie Ihren Tag – Zeitpuffer nicht vergessen

Planung bringt Ihnen Zeit für die schönen Dinge des Lebens ein. Ein Tagesplan hilft Ihnen, sich nicht zu verzetteln und sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren.

  • Wie viele Stunden am Tag oder in der Woche benötigen Sie Zeit für Privates und wie viele für den Job?
  • Was sind wichtige Aufgaben, die unbedingt zu erledigen sind und welche können warten?

Tragen Sie die Zeiten in Ihren Kalender ein und versuchen Sie sich daran zu halten; notfalls  mit Hilfe eines Weckers! Planen Sie Ihre Termine zeitlich nicht zu knapp hintereinander, denn oft kommt etwas dazwischen und dann geraten Sie noch mehr unter Druck.

Smartphone-freie Zeiten

Lassen Sie Ihr Smartphone, Laptop und Co. einmal links liegen und verbringen Sie bewusst Zeit mit Ihrer Familie. Sie werden sich wundern, wie viel Kraft Ihnen das schenkt.

Sport treiben

Treiben Sie regelmäßig Sport, egal ob lockeres Ausdauertraining oder Yoga – Bewegung macht den Kopf frei, entspannt und vertreibt auch die letzten Gedanken an die Arbeit.

Zwischendurch tief durchatmen

Wenn Ihnen alles zu viel wird, schließen Sie einen Moment die Augen und atmen Sie ein paarmal tief in den Bauch ein und aus. Durch die bewusste Atmung wird das Nervensystem beruhigt und vieles wird gleich mit anderen Augen betrachtet.

Prioritäten setzen und Aufgaben delegieren

Setzen Sie Prioritäten und konzentrieren Sie sich auf Ihre Ziele. Geben Sie Aufgaben, die andere genauso gut erledigen können, ab. Lernen Sie, anderen zu vertrauen, dann müssen Sie auch nicht alles selbst machen.

Frische Luft und Sonnenlicht

Die Natur tut uns Menschen gut –nicht nur unserem Körper, sondern auch unserem Geist. Sonnenlicht brauchen wir um Vitamin D zu produzieren und frische Luft macht den Kopf frei. Statt am Abend in die Bahn oder in den Bus zu steigen, gehen Sie doch einfach ein Stück bis zur nächsten Station zu Fuß. Oder spazieren Sie noch eine Runde im Grünen, anstatt sich vor den Fernseher zu setzen.

Freunde treffen

Nichts lenkt mehr vom erlebten Ärger am Tag ab als ein Gespräch unter Freunden. In Ihrem Kalender sollten daher regelmäßige Treffen mit lieben Menschen ein absolutes Muss sein.

Kurzurlaub – eine Alternative

Können Sie sich noch an den ersten Arbeitstag nach drei Wochen Urlaub erinnern? Wenn Ihnen mit Entsetzen ein riesengroßer Berg liegengebliebener Arbeit und ein überquellender Posteingang in den Sinn kommen, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie nicht lieber Ihre Urlaubstage in kleineren Häppchen nehmen. Verreisen Sie lieber häufiger eine Woche statt drei Wochen am Stück.

Sie werden vermutlich nicht jeden Tipp sofort umsetzen können, aber immer mehr und immer öfter. Damit sind Sie auf dem besten Weg, achtsamer und stressfreier durch Ihr Leben zu gehen. Davon profitiert übrigens auch Ihr Arbeitgeber, denn zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind seltener krank und leistungsfähiger.

 

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