Wer sucht, der findet – auch einen Grund zu jammern. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum bei der Arbeit so viel gejammert wird? Die Kollegen jammern über die Arbeitsbelastung und den stressigen Job, der Chef klagt über schlechte Zahlen.

Im Job wird auch gerne in der Gruppe gejammert, das fördert das Wir-Gefühl. Jammern verbindet und jammern erleichtert, aber es führt uns nicht weiter. Beim Jammern konzentrieren wir uns immer nur auf das Negative. Und was passiert, wenn wir uns immer nur auf Defizite konzentrieren? Unser Selbstwertgefühl schwindet und wir trauen uns immer weniger zu. Viel besser wäre es, wenn wir uns auf unsere Ressourcen und Stärken konzentrieren und anfangen, auf positiven Pfaden zu schreiten!

Mit einer klaren Strategie können Sie dem ständigen Jammern ein Ende setzen:

Ertragen, ändern oder verlassen – Sie müssen sich entscheiden

Finden Sie heraus, was der Grund dafür ist, dass Ihnen zum Jammern zumute ist. Verschaffen Sie sich einen Überblick über das eigentliche Problem. Wenn Sie die Ursache für Ihre Klagen analysiert haben, können Sie aktiv etwas dagegen unternehmen:

  1. Akzeptieren Sie die Situation, so wie sie ist. Ertragen ist oft das Bequemste, nur glücklich macht es meist auf Dauer nicht.
  2. Ändern Sie die Situation, tun Sie aktiv etwas dafür, keinen Grund zum Jammern mehr zu haben.
  3. Verlassen bzw. vermeiden Sie die Situation. Gehen Sie bestimmten Menschen oder Situationen aus dem Weg.

Festgefahrene Denkmuster durchbrechen

Es ist vollkommen normal, dass wir hin und wieder jammern. Trotzdem sollte jeder darauf achten, nie zu sehr in die negativen Denkmuster hineinzurutschen, beziehungsweise diese bewusst zu durchbrechen. Denn wer es wirklich will, kann auch vom Pessimisten zum Optimisten werden.

Suchen Sie sich neue, positive Gesprächsthemen

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich viele unserer Gespräche um beklagenswerte Zustände drehen? Nun gilt es, neue Themen zu finden. Unterhalten sie sich beispielweise darüber, welche interessanten Bücher Sie gelesen oder Seminare Sie besucht haben. Vermeiden Sie unbedingt die Gesprächsthemen, die bisher zum Jammern eingeladen haben.

Während wir uns über Negatives oft stundenlang aufregen können, wird Positives meist als selbstverständlich hingenommen und nicht weiter beachtet. Wenn Sie merken, dass Sie zu negativen Denkmustern neigen und häufig jammern, sollten Sie positive Ereignisse umso mehr feiern und würdigen. Sie werden merken, wie sich das auf Ihre allgemeine Einstellung auswirken wird.